📍 Fokus Deutschland

Lokalen Solarstrom
gemeinschaftlich nutzen

Eine Plattform für lokale Energy-Sharing-Communities. Wir verbinden PV-Betreiber und Haushalte vor Ort – und übernehmen Community-Aufbau, Zuteilung, Abrechnung und Reporting. Fertig.

Die Ausgangslage

Solarstrom lokal zu teilen ist heute unnötig kompliziert

01Regulatorische Hürden

Energy Sharing ist durch §42a EnWG und das EEG grundsätzlich möglich – aber die praktische Umsetzung scheitert an Vertragsgestaltung, Messkonzepten und Meldepflichten. Jede Community müsste das Rad neu erfinden.

02Operativer Aufwand

Monatliche Zuteilung, verbrauchsabhängige Abrechnung, Abweichungsmanagement, Mieterwechsel – das ist in Excel kaum abbildbar. Die meisten Projekte scheitern nicht an der Technik, sondern an der Organisation.

03Fehlende Community

Wer baut die Community auf? Wer matched Erzeuger und Verbraucher? Wer kommuniziert mit den Teilnehmern? Ohne digitale Infrastruktur bleibt Energy Sharing eine theoretische Option.

04Keine Transparenz

Teilnehmer wollen verstehen, wo ihr Strom herkommt und was er kostet. Ohne transparentes Reporting und verständliche Aufbereitung entsteht kein Vertrauen – und ohne Vertrauen keine Beteiligung.

„Energy Sharing ist eigentlich eine riesige Chance für die Energiewende – aber in der Praxis scheitert es fast immer an der operativen Komplexität, nicht am Willen der Beteiligten.“
Drei Schritte

So entsteht eine Energy-Sharing-Community

Community aufsetzen

Ein lokaler Partner – Genossenschaft, Solarteur oder Quartiersentwickler – definiert das Gebiet und lädt PV-Betreiber und interessierte Haushalte ein. Die Plattform übernimmt das Onboarding, die Prüfung der Voraussetzungen und die rechtliche Rahmung.

Teilnehmer verbinden

Erzeuger und Verbraucher werden automatisch gematcht – nach räumlicher Nähe, Verbrauchsprofil und Erzeugungsmenge. Jeder Teilnehmer sieht transparent: Wer liefert, wer bezieht, und zu welchen Konditionen.

Automatisiert abrechnen

Monatliche Zuteilung, verbrauchsgenaue Abrechnung, Abweichungsmanagement – alles digital. Die Plattform erzeugt die Abrechnungsdokumente, das Reporting für Teilnehmer und die Meldungen für Netzbetreiber und Finanzamt.

Beispielrechnung

Was eine Community realistisch bewegt

Basis: 6 PV-Anlagen mit je 12 kWp, 40 Haushalte, Süddeutschland, Werte gerundet.

Musterquartier "Am Sonnenhang"

12 Monate, 40 Haushalte, 72 kWp PV gesamt

Erzeugung & Verteilung

PV-Gesamterzeugung / Jahr ~68.400 kWh
Davon lokal geteilt* ~32.400 kWh (47 %)
Netzbezug der Haushalte ~87.600 kWh
Ersparnis Netzbezug durch Teilen ~27 %
* Überschuss nach Eigenverbrauch

Kosten & Ersparnis pro Haushalt

Ø Strompreis Netzbezug 32,5 Ct/kWh
Ø Preis geteilter Solarstrom 24,0 Ct/kWh
Ø Jahresverbrauch / Haushalt 2.700 kWh
Davon Solarstrom gedeckt ~810 kWh (30 %)
Ø Ersparnis / Haushalt / Jahr ~69 €
~2.760 € Gesamtersparnis aller Haushalte pro Jahr
zzgl. ~4.860 € Mehreinnahmen für PV-Betreiber (gegenüber Einspeisevergütung)

* Annahmen basieren auf typischen Lastprofilen (H0) und Erzeugungsdaten (Standort D). Individuelle Ergebnisse können abweichen. Keine Garantie.

Für Partner

Warum Energiegenossenschaften und Solarteure mit uns starten

Komplett-Setup aus einer Hand

Wir liefern nicht nur Software, sondern das gesamte Community-Setup: Rechtsrahmen, Teilnehmerkommunikation, Messkonzept, Reporting. Kein monatelanger Vorlauf.

Regulatorisch anschlussfähig

Unsere Plattform bildet die gesetzlichen Anforderungen nach §42a EnWG, EEG und MsbG ab. Netzbetreiber-Meldungen, Steuerdokumente und Prüfpfade sind automatisiert.

Live-Transparenz für alle

Jeder Teilnehmer sieht seine persönliche Energiebilanz, Kosten und Ersparnis – aufbereitet und verständlich. Vertrauen durch Transparenz, nicht durch Versprechen.

Integrationsfähig

Anschluss an bestehende Messinfrastruktur (Smart Meter Gateway, mME, iMSys). Kein proprietäres Hardware-Lock-In. Kompatibel mit gängigen Zählertypen.

Skalierendes Modell

Vom 10-Haushalt-Pilot bis zur 500-Mitglieder-Genossenschaft – die Plattform skaliert linear. Einmal aufgesetzt, laufen Aufwand und Komplexität nicht weiter.

Partnerschaft, nicht Lizenz

Wir arbeiten als Partner, nicht als Software-Lieferant. Gemeinsamer Pilot, gemeinsame Optimierung, erfolgsorientierte Konditionen. Keine versteckten Kosten.

Zielgruppe

Für wen Nachbarsolar gemacht ist

Energiegenossenschaften

Ihr habt Mitglieder mit PV und Mitglieder ohne PV – und sucht eine digitale Infrastruktur, um lokales Energy Sharing rechtskonform und skalierbar anzubieten.

Primäre Zielgruppe

Solarteure & Installationsbetriebe

Ihr installiert PV-Anlagen und wollt euren Kunden ein echtes Energy-Sharing-Angebot machen – ohne selbst Betreiber oder Abrechner zu werden.

Primäre Zielgruppe

Quartiersentwickler

Ihr plant Neubau- oder Bestandsquartiere und wollt Energy Sharing als festen Bestandteil des Energiekonzepts verankern – von Anfang an.

Primäre Zielgruppe

Kommunale Energiepartner

Ihr sucht nach konkreten, umsetzbaren Angeboten für Bürgerenergie in eurer Kommune – jenseits von Absichtserklärungen und Studien.

Primäre Zielgruppe
Transparenz

Was uns von Marktplatz-Plattformen unterscheidet

🔍 Nachvollziehbar bis zur Kilowattstunde

Jede Zuteilung ist dokumentiert und prüfbar. Teilnehmer sehen exakt, welcher Anteil ihres Stromverbrauchs aus der lokalen PV stammt – und von welcher Anlage.

🧮 Faire, transparente Preise

Kein undurchsichtiges Preismodell. Die Preisbildung ist für alle Teilnehmer einsehbar: Erzeugervergütung, Gemeinkosten und Netzentgelte werden offen ausgewiesen.

🗄️ Datenhoheit bleibt lokal

Verbrauchsdaten werden DSGVO-konform verarbeitet und nur mit ausdrücklicher Einwilligung geteilt. Die Community-Daten liegen auf deutschen Servern.

Jetzt starten

Bereit für den ersten Pilot?

Wir suchen für die zweite Jahreshälfte 2026 drei bis fünf Pilotpartner in Deutschland.
Sie erhalten einen dedizierten Implementierungs-Support, bevorzugte Konditionen und gestalten die Produktentwicklung aktiv mit.

Pilotgespräch anfragen

Kein Spam. Wir melden uns innerhalb von 3 Werktagen.

Oder schreib uns direkt an hallo@nachbarsolar.de